FDP Bottrop lehnt Radvorrangroute über Gladbecker Straße ab

Die Freien Demokraten Bottrop lehnen die Streckenführung des „Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet“ in Form einer Radvorrangroute über die Gladbecker Straße ab. Zunächst sei man erleichtert gewesen, als es hieße, es gäbe keinen Radschnellweg über die Gladbecker. Aus der Präsentation im Bau- und Verkehrsausschuss vergangenen Donnerstag (07.02.2019) ginge aber hervor, dass der Unterschied zwischen Radschnellweg und Radvorrangroute marginal sei und die von den Liberalen angemahnten Beeinträchtigungen für andere Verkehrsteilnehmer weiterhin bestünden. „Das ist doch Augenwischerei, die die Bürgerinnen und Bürger in die Irre führen soll. Dahinter steckt das Motiv, die Menschen zum Radfahren umzuerziehen – aber das sollte man doch wohl selbst entscheiden dürfen“, so FDP-Ratsfrau Gabriele SCHMEER.

„Die Verwaltung will uns wohl alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen? Egal, wie man das Kind nun nennt: Die Gladbecker Straße ist für einen solchen Radweg nicht geeignet“, ergänzt FDP Kreisvorsitzender Andreas MERSCH. „Wenn es nicht möglich ist, die Route über die RAG-Trasse oder entlang des Kirchschemmbaches zu führen, ist es vermutlich besser, die Planungen ganz einzustellen.“

Die FDP werde sich konsequent weiter gegen eine Streckenführung über die Gladbecker Straße stellen – ob nun unter dem Namen Radschnellweg oder Radvorrangroute.


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